Estrolith

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Industriebeschichtungen W. Hallerbach GmbH

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Die individuelle Bodenbeschichtung mit dem RUND-UM-SERVICE
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Donnerstag, 23. Februar 2012

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Christian
Gruppe:


Thema vom: 25.03.2003
IP: | ID: 498
34119x angezeigt

Welcher Estrich bei Fußbodenheizung?

Ich baue ein Einfamilienhaus mit Fußbodenheizung und es scheint, ich kann keine vernüftige Information zum Estrich erhalten.
Die einen Firmen empfehlen Anhydritestrich und die anderen Firmen empfehlen Zementestrich.
Das verwirrende ist jedoch, dass die Firmen genau die Vor- und Nachteile der jeweiligen Estriche austauschen. Der eine sagt Zementestrich reißt, der andere sagt genau das Gegenteil und behauptet Anhydritestrich würde reissen.
Wer kann mir eine ehrliche Antwort für einen Estrich im Neubau bei herkömmlichen Bodenaufbau mit geplanter Fussbodenheizung geben?



Alexis Pimpachiridis
Gruppe:


Antwort vom: 31.03.2003
IP: | ID: 502

Estrich auf Fußbodenheizung

Guten Tag Herr Christian,

es ist verständlich, dass jeder seinen Estrich (sei es Anhydrit oder Zement) verkaufen möchte und jede Form der Argumentation auch anwendet. Leider wir vor allem mit den Ängsten der Bauherren gespielt.
Bevor ich Ihnen einen "Estrich" für Ihren Fußbodenaufbau vorschlage, möchte ich Sie informieren, dass ich Verkauf eines Frischmörtelherstellers (Fließestrich) tätig bin.
Auf eine Fußbodenheizung würde ich immer einen Fließestrich legen. Der Grund ist die fließfähige Konsistenz des Materials, die eine optimale Ummandelung der Heizungsrohre gewährleistet. Konventionelle Estriche können im Vergleich aufgrund Ihrer Ausführung nicht so gut verdichtet werden.
Die gängisten Fließestriche sind calciumsulfatgebundene Fließestriche (Anhydrit-Fließestriche). Von einem Zementfließestrich würde ich abraten, da der Aufheizzeitpunkt im Vergleich zum AFE später ist. Desweiteren gibt es meiner Meinung nach zu wenige "ausgereifte" Zementfließestriche. Thema Schwindrisse und Schüsseln.

Informationen zum Thema "Calciumsulfatgebundene Fließestriche auf Fußbodenheizung" können Sie sich unter nachfolgenden Link downloaden (PDF-File, 6 Seiten, 84 kb):
http://www.igmoertel.de/datenblaetter/MB3.pdf

Falls Sie weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung:
apimpa@main-moertel.de

MfG

Alexis Pimpachiridis

MM Main-Mörtel GmbH & Co. KG
Hafenrandstr. 15
63741 Aschaffenburg
Tel.: 06021 / 8466-19
Fax: 06021 / 8466-40
email: apimpa@main-moertel.de

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Alexis Pimpachiridis
Gruppe:


Antwort vom: 31.03.2003
IP: | ID: 503

Tippfehler

Schade, dass man den Text nicht nachträglich editieren kann. Habe ein paar Tippfehler bzw. Rechtschreibfehler gefunden ;-)

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Josef Erhardt
Gruppe:


Antwort vom: 02.05.2003
IP: | ID: 541

Welcher Estrich bei Fußbodenheizung?

Neben Zement- und Anhydritestich können Sie auch das Lazemoflex Fußbodensystem einsetzen. Je nach Fußbodenheizungstyp, Rohr in der Dämmung oder Rohre auf der Wärmedämmung, erfolgt der Aufbau. Bei Rohren auf der Wärmedämmung wird zwischen den Heizungsrohren ein ZE10 eingebracht und nach einer Erhärtungszeit von 48 Stunden der Lazemoflex B02-Verlegemörtel in 8 mm als Estrich aufgebracht.
Liegen die Rohre in der Wärmedämmung wird die gesamte Fläche mit einer Trennlage abgedeckt und dann 8 mm B02-Verlegemörtel als Estrich aufgebracht. Die Fliesenverlegung erfolgt bereits 24 Stunden, nachdem der Estrich eingebracht ist.

Entgegen von Zement- oder Anhydritestrichen haben Sie eine Zeitersparnis von bis zu 4 Wochen, denn die beiden Estricharten müssen erst trocknen bevor Sie Fliesen verlegen dürfen.

Josef Erhardt
Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister
Asternweg 11
53489 Bad Bodendorf
Telefon 02642 46294

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Lena Popal
Gruppe:


Antwort vom: 20.09.2003
IP: | ID: 629

Dipl. Ing. Architektin

Ich gehöre keinem Herstellerverband an und empfehle Ihnen einen Zementestrich, der mindesten 6,30 cm stark ist und ein Bewehrung erhält.

Diese Empfehlung resuliert aus meiner beruflichen Erfahrung, so sind bisher noch keine Schäden aufgetreten.

Alles Gute
Lena Popal

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