Wenn ich mich so im INternet umsehe, gibt eine Vielzahl von Beschichtungsmöglichkeiten für eine Garagenfußboden. Mir schwebt eine Betonfarbe vor. Der Estrich wurde diese Woche aufgebracht. ca.35 qm ZE20 50mm auf einer 50mm Styrodurdämmung, darüber Folie. (Darunter übrigens G200 S4 Schweißbahn, allerdings ohne Folie gegen das Styrodur (kann es da noch Probleme geben)).
Ab wann kann oder sollte man die Farbe oder Beschichtung auftragen.
Welches Produkt ist empfehlenswert.
Es muß nicht der Mercedes unter den Bodenbeschichtungen sein, ein Golf tut es auch. Preis-Leistung sollte stimmen und es sollte von einem handwerklich begabten Laien aufzubringen sein.
Hoffe auf Anregungen
laut Remmers weniger als 4 % -M Feuchtigkeit haben, darf jedoch auch höhere Werte haben, sofern das "obere Porengefüge trocken ist".
Wir setzen die Produktreihe BS 2000 / BS 3000 seit langem ein, und haben mit Wartezeiten von 6-8 Tagen nach Estricheinbau gute Erfahrungen gemacht.
Weil BS 2000 / BS 3000 dampfdiffusionsfähig ist, kann die Feuchtigkeit aus dem zementgebundenen Untergrund in Dampfform entweichen.
Danke für die Antworten bis dato, doch nun eine weitere
Frage: Ich lese von BS 2000/BS3000 immer in Kombination. Wenn ich die Produktbeschreibung lese, verstehe ich es aber auch so, dass man BS 3000 alleinig als Grundiersnstrich und Deckanstrich nehmen kann. Ist das richtig? Sinnvoll?
Zweite Frage: Ist die Betonfarbe von STO, ich glaube BF 200, eine Alternative zu dem Produkt von Remmers, oder fehlt die Vergleichbarkeit?
ist die Viskosität dünnflüssiger, weswegen wir dieses Produkt als Grundierung (Voranstrich)und BS 3000 als Deck-beschichtung einsetzen.
Es ist auch ein Preisunterschied.
BS 3000 hingegen enthält noch einen Füllstoff und ist von daher etwas "dicker". Deshalb der Herstellerhinweis, dass man BS 3000 zur Grundierung mit 7 % Wasser verdünnen (abmagern) kann.
Für mechanisch belastete Flächen schlägt Remmers BS 2000 als Grundierung und BS 3000 als Deck-Beschichtung vor. Ob Ihre Garage mechanisch hoch belastet wird, hängt natürlich von der Grösse (Rangiermöglichkeit?),Ihren KFZ und der Umgebung (häufig Splitt im Profil?) ab.
Allerdings muss man davon ausgehen, dass zumindest im Fahrbereich der Räder jede Garage einen kontinuierlich hoch belasteten Gleisbereich aufweist, auf den rollende und schiebende Kräfte einwirken.
Bewährt hat sich in jedem Fall eine transparente Versiegelung, um die Kratzfestigkeit und UV-Beständigkeit zu erhöhen.
sollten Sie den Belag, wenn Sie dauerhaft optische Ansprüche an die Garage stellen, z.Bsp. weil Sie sie für Partys nutzen wollen. Dann ist die Versiegelung nützlich, weil sie die Unterhaltspflege erleichtert, den Belag schützt und das Vergilben unter Sonnenlicht (falls Sie die Garage tagsüber offen stehen lassen) verhindert.
Remmers nennt hierfür das Produkt Epoxyflex, das ist eine 2-komponentige Polyurethan-Acrylat-Kombination, die mit einem Verbrauch von ca. 150 gr/m² aufgerollt wird. Es gibt sie in matt oder glänzend, wobei die glänzende Variante auf Dauer sauberer aussieht. Aber das ist natürlich Geschmackssache.
Wenn Sie nicht versiegeln wollen - dem Auto wird es egal sein.
Hallo,
ich gehe da einen anderen Weg und habe folgendes entwickelt:
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TBK hat sich als äußerst langlebige Beton-Farblasur mit einem hervorragenden Deckvermögen bewährt, ist vergilbungsfrei und beinhaltet ausschließlich absolut lichtbeständige, anorganische Farbpigmente. TBK reagiert mit der Betonoberfläche, verhärtet und bindet die Farbpigmente ein. Ideal um Betonpflaster ein- und umzufärben.
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Auch für Estriche - wenn dieser Stabil ist!
Gruß
Michael Tyssen
Einen schönen gutenTag, wer kann mir weiter helfen?
Bedingt durch die letzten beiden harten Winter hat der Estrich in der Garage durch Frost und Salz Risse bekommen und kleinere Estrichstücke brechen heraus. Ein Bekannter (Bauunternehmer) empfahl mir nach Besichtigung 1.) mit Epoxydharz ausgießen, 2.) Grundierung BS 2000 aufbringen, 3.) Endaufstrich mit BS 3000 vornehmen.Jetzt las ich die Bezeichnung "Epoxydharzbeschichtung BS 2000"! Wäre mit dieser Bezeichnung bzw. Artikel der bei mir vorgen. Punkt "1" überflüssig und ich könnte gleich mit Punkt "2" beginnen? (Garagengröße=32 qm).Für entsprechende Tipps im Voraus schon vielen Dank!
Hallo Herr Bielstein,
mit Ihrem posting sind Sie offenbar in einen alten Vorgang aus dem jahr 2007 hinein gerutscht. Nach der gelungenen Umgestaltung des Internetauftritts des "Fussboden Forums" konte Ihre Anfrage allerdings schnell aufgefunden werden ...
Bei dem von Ihnen geschilderten Oberflächenbild ist es bei dem Estrich mit einer "kosmetischen Opertation" nicht getan.
Fehlstellen/Ausbrüche mit einem Kunstharz zu vergießen und dann nach Grundierung zu beschichten, das wäre eine Möglichkeit. Aber es löst Ihre Probleme mit dem Estrich nicht, schafft vielmehr an anderer Stelle neue.
Hier muss zunächst ein intensives Schleifen der Estrichoberflche erfolgen. Danach wird gründlich mit einem Industriesauger abgesaugt und Ausbrüche werden mit einem druckfesten Mörtel verfüllt. Das kann auch ein kunstharzgebundener Mörtel sein.
Die Gesamtfläche wird dann mit einem dünnflüssigen EP-Reaktionsharz überrollt, damit die Risse wieder kraftschlüssig verschlossen werden. Ein wasseremulgiertes (pigmentiertes) Harz wie BS 2000 allerdings, das kann nicht sein, da für diesen Verwendungszweck ungeeignet!
Epoxy BS 3000 SG wäre dann als farblicher Abschluss wieder möglich; allerdings muss das Aufrollen des Materials innerhalb von maximal 24 Stunden nach dem Auftrag der (geeigneten) Grundierung erfolgen.
Die Größe der Garage ist hier allerdings unbedeutend.
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Gruß: Klaus