bodi GmbH

bodi GmbH
http://www.bodi-estriche.de
Estrolith

Estrolith
http://www.estrolith.com
Donnerstag, 23. Oktober 2014

Frage beantwortenZurück
C. Zingsheim
Gruppe: Bauherr


Thema vom: 15.06.2008
IP: 80.136.**.*** | ID: 6683
3781x angezeigt

Estrich im Altbau

Hallo,

wir möchten einen Küchenboden sanieren, haben aber nur 5 - 6 cm Gesamtaufbauhöhe ( inclusive Fliesenbelag ) zur Verfügung. Ausgangsbasis ist die Kellerdecke, bestehend aus Stahlträgern ( 14cm hoch ) und dazwischen gegossenem Beton ( Haus ist Bj. 1934 ). Meine Vorstellung wäre ein Verbundestrich in Eigenleistung von 35 bis max. 40mm einzubringen. Meine Frage an die Experten ist, ob das mit dem V.-Estrich sinnvoll ist, brauche ich Randdämmstreifen, wie lange braucht es circa bis zur Belegreife. Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar.
MfG - C. Zingsheim



Bertram Abert
Gruppe: Sachverständiger


Antwort vom: 16.06.2008
IP: 217.233.***.*** | ID: 6689

Hallo C. Zingsheim,

wenn Du die dir selbst gestellten Fragen nicht beantworten kannst, solltest Du die Arbeit auch nicht selbst ausführen.

Verbundestrich hat den Nachteil, dass es meist Risse gibt über den Stahlträgern, hier wäre ein Trennschichtestrich besser, natürlich mit Randdämmstreifen.

Die Trocknungszeit ist vom Material und von den Klimabedingungen vor Ort abhängig. Achtung, Zementestriche nciht mit Gewalt austrocknen wollen. 4 cm Estrich benötigen ca. 4 - 6 wochen, bis diese trocken und belegereif sind, aber Feuchte unbedingt messen.

Gruß Bertram Abert

nach oben


C. Zingsheim
Gruppe: Bauherr


Antwort vom: 17.06.2008
IP: 80.136.**.** | ID: 6694

Danke für die Anwort, also werde ich Trennschichtestrich verlegen.

nach oben


Frank Ruschke
Gruppe: Bautechniker


Antwort vom: 18.06.2008
IP: 193.46.**.** | ID: 6695

Hallo Herr Zingheim,

Der Untergrund ist keine einheitliche Betondecke und steht daher lastabhängig in Bewegung, wodurch sich ein Verbundestrich ausschließt. Bleibt also nur ein schwimmender Estrich.
Sie schreiben von einem Keller als Untergeschoß, wobei ich von einem nicht bewohnten Bereich ausgehe. Hier sollte noch eine hochwertige aber dünne Wärmedämmung angedacht werden.
Wenn von den ca. 60mm Einbauhöhe die keramische Fliese mit ca. 10mm abgezogen wird, bleiben also rund 50mm max..
Den Einbau eines ca. 30mm starken Estrich mit einer 15 oder 20mm Wärmedämmung wäre die Lösung.
Hier wäre als Estrichsystem Schlüter Bekotec EN/23 F mit ca. 31mm Systemhöhe und der anschließenden Verlegung der Schlüter Ditra Matte die Lösung. Zusammen wären dies ca. 35mm Einbauhöhe.
Vorteil ist die geringe Höhe und nach Begehbarkeit des normalen Zementestrich (CT C 30 F 4) ca. 24 - 36 Std. kann die Fliese mit der Ditra Matte verlegt werden. Also auch eine schnelle Verlegung für ihren Umbau.
Zusätzlich kann eine Fussbodenheizung, falls gewünscht, in dem System mit eingebaut werden. Das System wird seit meheren Jahren am Markt erfolgreich eingebaut.

Bei Rückfragen stehe ich gerne im Hause Schlüter Anwendungstechnik zur Verfügung.

Kollegialen Gruß Ruschke

nach oben


Bertram Abert
Gruppe: Sachverständiger


Antwort vom: 22.06.2008
IP: 217.233.***.** | ID: 6708

Hallo C. Zingsheim

ich habe in der Tat vergessen auf die Wärmedämmung hinzuweisen. Eine richtige Wäremdämmung nach dem Stand der Energieeinsparverordnung geht in Ihrem Fall nur an der Deckenuterseite.

Ich nehme an, das wussten Sie aber bereits.

Das System Schlüter wäre als schwimmender Estrich ebenfalls eine Lösung, aber dennoch Wärmedämmung an der Deckenunterseite.

Ob Trennschichtestrich oder Bekotec-System, der Rohdecke muss aber gerade und einigermaßen glatt sein, damit die Estrichkonstrktion gleiten kann.

Gruß und viel Erfolg

Bertram Abert

nach oben


© 2010 Fussbodenbau Forum. Alle Rechte vorbehalten.
RSS Feed | Impressum | support@fussbodenbau-forum.com