Schwamborn Gerätebau GmbH

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Donnerstag, 18. September 2014

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Skysurfer
Gruppe: Bauherr


Thema vom: 05.04.2010
IP: 92.202.**.** | ID: 9315
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Neubau Terasse Betonplatte vs. lose Verlegung

Hallo zusammen,

zunächst erst mal ein Kompliment an dieses Forum!
Dennoch habe ich nicht auf alle meine Fragen eine Antwort gefunden und hoffe nun au eure Beiträge.

Ich möchte meine bestehende Terrasse erweitern.
Bestand ist eine rechteckige Betonplatte 5,2m x2,7m ca.15cm stark darauf alte Gewegplatten darüber mit einer art Drainage Fliesen.
An 2 seiten berühert die Terasse die Hauswände, natürlich ohne die nötige termisch Entkoplung. Im Moment weis ich noch nicht einmal ob die Bodenplatte im Wohnzimmer und der Terasse nicht ein Stück ist.
Fakt ist auch das unter der Betonplatte keine Schotterschicht vorhanden ist was dazu geführt hat das das Erdreich abgesackt ist und die Terrasse nun an großen teilen hohl liegt.
Mein Entschluss den bestehenden Aufbau abzureißen steht soweit fest.
Jetzt stellt sich die Frage wie der Neuaufbau realisiertwerden soll.

Wie gesagt an 2 Seiten berührt die Terasse die Hauswand, unter den übrigen Schenkeln werde Stützwände erstellt. (die Terasse liegt ca. 50 cm über Gartennivea)
erklommen würd die Terasse über 3 Granit Blockstufen.
Somit habe ich eine feste Umrandung der Terasse.
Die Terasse soll mit 60x30 cm Granitplatten ausgebildet werden.
Mir stellt sich jetzt die Frage des Unterbaus.

Variante 1:
Ich erstelle eine neue Betonplatte natürlich mit den nötigen Dämmstreifen zu den Hauswänden der nötigen Amierung sowie 30 cm verdichtetem Basaltschotter als Unterbau.

Ich dachte hier bei an Fliesbeton mit einer Betonpumpe.
Nachtein sind hierbei natürlich die Kosten!
Alternativ kann ich aber auch selbermischen.
Außerdem ist mir noch nicht ganz klar wie ich hier das nötige Gefälle erstellen soll?
Und muss ich hierbei Dehnungsfugen einplanen?

Darauf dann ein fachgerechter Unterbau z.B. wie es Ihn von Fa. Schlüter gibt.
Ich bin mir aber sicher Ihr könnt mir hir auch andere Anbieter solcher Systeme nennen die günstiger sind.

Vorteil:
dieser Variante ist in meinen Augen der stabile Aufbau der Platten.
Kein Grünzeug was irgend wann duch die Ritzen wächst.
Ich hätte auch gern einen Streifen aus dunklem Granit außen um die Terasse was warscheinlich auch nur diese Variante zulässt.

Nachteil:
natürlich die Kosten,
Außerdem kann ich hier viele sachen (Plattenlegen / Verfugen) nich selbst machen und brauch Profis was zusätzliche Kosten bedeutet


Variante 2:
Lose verlegung der Platten in Verlegespitt.
Auf die Stützmauern die die Terrasse abfangen würd ich in diesemfall zunächst ein Traufblech bzw. Kiesfangleiste aus Edelstahl z.B. wie es sie von Blanke gibt montieren.
http://www.blanke-co.com/index.php?id=284
Unterbau natürlich auch mit verdichtetem Schotter darauf Verlegesplitt mit Gefälle abgezogen.

Vorteil:
um einiges Kostengünstiger als Variante 1
ich kann sogut wie alles selber machen
keine Gefahr von Frostschäden

Nachteil:
ich zweifel daran, dass die Kiesfangleiste ein almäliches auseinander driften der Granitplatten verhindert.
Grünzeug kann irgend wann durchwachsen
keine stabile verbindung zu der Terassentür (Fenster)
Die optische Abgrenzung der Terasse mittels dem dunkelen Granit wird schwierig


Variante 3:
Eine Müschung aus beidem.
Ich könne mir auch vorstellen umlaufend um die Terasse also obern auf den Stützmauern sowie an den Hauswänden einen Streifen ca. 20 oder 30 cm fest zu Fliesen da kommt wieder der dunkle Streifen .
Wie mache ich hier den Unterbau unter den Platten?
genau so wie auch bei einer großflächigen festen Fliesenbelag?
Wie schütze ich den umlaufen Kranz am besten vor Frost?

Denn Mittelbereich der Terasse wird dann wieder lose auf Verlegesplitt verlegt.

Vorteil:
Stabiler Rand, ein späteres auseinanderdriften der Granitplatten kann ich mir nicht vorstellen.
Ich bekomme meinen Dunklen Rand
Massive Verbindung zur Terassentür und den Hauswänden
Kosten bleiben überschaubar

Nachteil:
das Grünzeug hat immer noch eine Chance
Frostgefahr des gefliesten Randes


So ich hoffe ich konnte meine Überlegungen so zum Ausdruck bringen das Ihr versteht was ich vorhab.
Ich hätte auch eine Zeichnung und Verlegeplan, weis aber nicht wir ich die Bilder hier einfügen kann.

Ich schwanke zwischen Variante 1 und 3 wobei ich die umstritten Betonplatte technisch als beste Lösung sehe.
Nachtein natürlich die Kosten.

Was würdet Ihr mir raten?
Habt ihr evtl. Verbesserungsvorschläge?

So nun erstmal Genug, Ich freue mich auf eure Antworten!

Gruß Niklas



Klaus
Gruppe: Sachverständiger


Antwort vom: 06.04.2010
IP: 91.36.***.*** | ID: 9321

beste Lösung ohne Geld zum Selbermachen

Hallo Niklas,
möglicherweise wunderst Du Dich über die relativ große Anclick-Quote bei Deiner Anfrage, doch die geringe Neigung, hier zu antworten.
Möglicherweise liegt es daran, dass keine spezielle Ausgangslage vorherrscht, welche auch den versierten Handwerksbetrieb ins Schwanken bringen könnte.
Bei echten Problemstellungen sind wir, die Aktiven in diesem Forum, meist schnell mit Antworten zur Stelle.
Vielmehr ist es aber nun so, das Du ja eigens mehrere (offenbar auch durchführbare) Lösungsansätze zur Diskussion anbietest. Diskutiere sie mit einem Handwerksbetrieb, der die Situation vor Ort kennt!!
Wenn ich dazu die zwischen die Zeilen getreuten Attribute "preisgünstig" aber dennoch "optimale Lösung" und "selber machen" lese, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass möglicherweise eines am Ende Deines Beitrags fehlt:
"Ich beginne mit den Arbeiten am ... und freue mich, wenn viele von euch auf meiner Baustelle handwerklich unterstützend tätig werden ..."
Es mag durchaus sein, dass ich diese ggf. als leicht überspitzt zu bewertenden Äußerungen auch völlig falsch im Ansatz interpretierte.
Mein befragtes, praxisbewehrtes Bauchgefühl sagte jedoch: Nein.
-.-.-
Insofern bin ich recht gespannt auf evtl. anderweitige Resonanz der hier mit Sicherheit im Hintergrund lauernden Fachkollegen.
Denn: nur an der Urlaubszeit wird die vornehme Zurückhaltung in der Beantwortung nicht liegen ....
-.-.-.-
Mit der abschließenden Bitte, mir diese Zeilen nicht nachzutragen grüßt in die warme Nacht hinein: Klaus

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Skysurfer
Gruppe: Bauherr


Antwort vom: 06.04.2010
IP: 92.202.**.** | ID: 9322

Antwort

Hallo Klaus,

so richtig kann ich deinen Worten nicht folgen.
natürlich habe ich mir schon einige Gedanken zu meinem Problem gemacht und wollte diese auch von Beginn an euch mitteilen um zu vermeiden, dass man lange um den Brei herum fachsimpelt.
Somit ist der erste Beitrag vielleicht etwas länger dafür umfasst der Threat später nich 300 Beiträge.

Dann nochmal zu den Kosten:
Ja, ich suche nach einer Lösung die die höchstmögliche Qualität zum besten Preis bietet.
Ich entscheide hier nach dem ökonomischen Prinzip und behaupte, dass das nahe zu alle Menschen in dieser Situation machen, oder?

Ich bin gern bereit mir für bestimmte Arbeiten den entsprechenden Fachmann zu holen und dort auch einen höheren Preis für bessere Qualität zu akzeptieren.

Einfache Arbeiten mache ich aber gerne selbst nicht nur um Geld zu sparen, eher weil es mir Spaß macht und es mein Hobby ist.

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Klaus
Gruppe: Sachverständiger


Antwort vom: 06.04.2010
IP: 91.36.***.*** | ID: 9323

Terrassenbelag

Hallo Niklas, da hatte ich Dich wohl tatsächlich falsch verstanden!
Du hast insgesamt vier Problembereiche:
1. die Hohllage unter der Bodenplatte
2. eine Wärmebrücke zwischen Außen- und Innenbereich
3. offenbar keine (ausreichende) Gefälleausbildung und damit Entwässerung vom Haus weg.
4. die Abdichtung
zu 1)
das ist nicht schwierig zu lösen, soweit man nicht generell von einem schwach verdichteten Planung oder sogar einer veränderten Fließrichtung von oberflächennahem Grundwasser ausgehen muss. man arbeitet hier im Injektionsverfahren, sprich: man injiziert eine Wasser-Zementschlämme unter die Bodenplatte und erhöht dadurch wieder die Auflagefläche.
zu 2)
Dieses Problem ist möglicherweise ein Anwendungsfall für einen Dachdeckerbetrieb, aus der Flachdachtechnik. Die Kälte wird sich mit Sicherheit nicht unterhalb der Bodenplatte fortpflanzen, sondern als Kältekeil über die Terrasse wirken.
Bevor hier also gedämmt wird, kommen wir zum Punkt
3)
Das Gefälle ist auf der Betonoberfläche auszubilden. Sinnvollerweise durch den Aufbau eines zementgebundenen Gefälleestrichs mit entsdprechend großem Porenraum, damit er im Winter nicht zerfriert. So könnte auch an der Hauswand der Wärmekeil aus einem druckfestem Dämmstoff direkt in der Fläche integriert werden.
--...---...
Der Dämmschichtkeil wird mit einer streifenförmigen Abdichtung überdeckt; das eine Ende 15cm an der Hauswand hochgezogen und mit z.B. einer Putzleiste gesichert, das andere Ende mit einem geeigneten Reaktionsharzklebstoff auf dem Estrich befestigt.
Die nun mit Gefälle ausgebildete, erdberührte Terrassenfläche braucht eigentlich keine Abdichtung. Angesichts der Wärmedämmkeile ist sie jedoch herstellen. Idealerweise aus einer Bahnenware, welche in den überlappenden Kanten verschweißt wird.
So erhalten wir eine wasserführende Schicht.
Da hierauf keine Platten direkt verklebt weden können, benötigen wir zunächst eine entsprechende Entkoppelungsmatte, welche primär als Drainung dienen soll.
Hierauf werden Platten ganz anch Deinem geschmack verlegt/verklebt.
Das Ganze dann noch mineralisch verfugen, und so wächst dort auch keine unerwünschte Flora.
-.-.-
Diese technischen Hinweise sind nur eine der Möglichkeiten und können keine konkrete Aufbauempfehlung darstellen.
Die Einzelschritte sind jeweils mit den ausführenden Unternehmen abzustimmen, welche letztendlich auch die Gewährleistung für ihr Gewerk übernehmen müssen!
-.-.-.-
Mfg Klaus

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