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Montag, 6. Februar 2012

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Robert Wolf
Gruppe: Sonstige


Thema vom: 03.08.2010
IP: 188.105.***.*** | ID: 9877
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Ausgleich eines unebenen, schiefen Bodens

Hallo,
ich habe folgendes Problem und hoffe, daß Sie mir weiterhelfen können:

Hallo, ich habe folgendes Problem: Aufgrund von Schimmel habe ich das Wohnzimmer im Elternhaus total auseinandernehmen müssen. Dh. den Putz von den Wänden schlagen, und den Holzfußboden entfernen, da dieser auch schon ziemlich marode war. Das Wohnzimmer ist nur zur Hälfte unterkellert. Den nicht unterkellerten Teil des Zimmers habe ich bereits betoniert. Jetzt stehe ich jedoch vor dem Problem, daß der "unterkellerte Teil" des Zimmers - dabei handelt es sich um die Decke eines Kellerganges von 1,50 m breite - total uneben und hügelig ist. Und dazu verläuft der Boden von einer Ecke diagonal zur anderen Ecke schief (ca. 7 cm Unterschied). Habe mir schon einen Plan über die verschiedenen Höhen (und Tiefen) des Bodens gemacht. Auf einer Seite ist der vorhandene Boden schon so hoch (kleiner Teil) wie der Belag einmal max. hoch sein darf! Fließestrich wäre ja sehr schön, aber den kann man nur für Höhen bis 3,5 cm verwenden! Was muß ich tun damit ich einen ebenen Fußboden zurecht bekomme? Kann mir bitte jemand helfen! Vielen Dank schon mal im voraus!



Klaus
Gruppe: Sachverständiger


Antwort vom: 03.08.2010
IP: 91.36.***.*** | ID: 9879

Aufbau eines Estrichs ohne Aufbauhöhe

Hallo Robert.
Also um etwas einbauen zu können, da muss die Aufbauhöhe schon da sein. Sonst geht´s halt nicht!
Wenn Du einen Teil des nicht unterkellerten Zimmers "betoniert" hast, dann darfst Du davon ausgehen, dass das hierin beinhaltete Wasser freudig ans Tageslicht strebt. bedeutet. Du darfst mit aufsteigender Restfeuchte rechnen. Das gilt es zu berücksichtigen.
Dass ein Fließestrich zudem nur bis 35mm Dicke eingebaut werden darf, ist eine Mär aus langen Winternächten am Kamin. Also schlichtweg falsch!
Aber davon abgesehen ist ein schwimmender Estrich ohnehin nicht dazu gedacht, grobe Unebenheiten des Untergrundes durch unterschiedliche EInbaudicken auszugleichen.
Aufgrund der unterschiedlichen Höhenunterschiede wäre es sinnvoll, über den von dir betonierten beziehungsweise mit einem Ausgleich versehenen Bereich eine doppellagige PE-Folie (als Dampfbremse) einzubauen und jedoch extremen Höhenunterschiede mit einer gebundenen Schüttung aus zu gleichen. Wie auch immer, Du wirst mit der vorhandenen Aufbauhöhe nicht zurecht kommen! Was weiterhin fehlt, ist eine Wärmedämmung (die natürlich ihren Platz benötigt) und die Lastenverteilungsebene, welche ebenfalls Aufbauhöhe braucht.
Irgendwo wirst Du Abstriche machen müssen. Der von dir beschriebene Fall erscheint mir komplexer, als dass er über ein öffentliches Forum wie diesem ausreichend beantwortet werden könnte.
Sicherer wäre, einen Fachmann aus Deiner Nähe mit der Überprüfung der Situation zu beauftragen, um danach einen konkreten Aufbau (ohne Überraschungen) empfehlen können.
Gruß: Klaus

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Robert Wolf
Gruppe: Sonstige


Antwort vom: 03.08.2010
IP: 188.105.***.*** | ID: 9880

Re

Vielen Dank für die Antwort!!

Gruß Robert

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