Hallo,
ist Gußasphaltestrich echt so gefährlich wie hier geschildert:
Gußasphalt
Bitumen ist eine teerartige Abdichtungs-und Isoliermasse,die bei der Erdöldestillation gewonnen wird.Bitumen ist eine anthrazitfarbene,je nach Zugabe von Lösemitteln spröde bis zähe Masse.Die genaue Zusammensetzung von Bitumen ist nicht bekannt.In Bitumen sind schwefel-,sauerstoff-,stickstoff-und metallhaltige Verbindungen enthalten.Dabei ist der Anteil an PAKs(Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe)verhältnismäßig gering.In der MAK-Wert-Liste werden die PAKs als stark krebserzeugend der Kategorie III A 2 zugeordnet.Bituminöse Materialien werden aufgrund ihrer teilweise sehr toxischen Inhaltsstoffe in die Kategorie III B der MAK-Liste eingestuft,also als Stoff mit begründeten Verdacht auf krebserzeugendes Potenzial.Die stark flüchtigen Lösemittelanteile,vor allem der gefährlichste Pak,das Benzi(a)pyren,der z.B. beim Verarbeiten von Gußasphaltestrich in die Luft austritt,kann den menschlichen Organismus aufgrund seiner krebserzeugenden Wirkung akut gefährden!!!Da Bitumen grundsätzlich ein krebserzeugendes Potenzial hat,sollten sie keines der Produkte für den Innenausbau verwenden.Hierbei handelt es sich vor allem um Vergußmassen,Schutzanstriche,Spachtelmassen und Gußasphaltestriche.
Tja Herr Horstmann-nun können sich Gesundheitsgefahren ausmalen die sich eventuell erst nach längerer Zeit bemerkbar machen!Ist es da von Wert das Zeug zu verwenden? Auch wenn der höhere Preis durch den Zeitvorteil wieder ausgeglichen wird!Den allerhöchsten Preis zahlen vielleicht sie und ihre Angehörigen wenn sie auf so gedankenlose Ratschläge hören wie im Beitrag vor mir!
Gruß Robert
Hallo Robert,
zunächst einmal: wer bei Gussasphalt von "Zeugs" redet, disqualifiziert sich bereits aufgrund der unerträglich banalen Ausdrucksweise als "umfassend Halbwissender".
Damit hätte ich eigentlich bereits keinen Ansporn mehr, auf diesen Artikel sachlich zu antworten!
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Der Unterschied von MAK (maximale Arbeitsplatzkonzentration) und PAK sollte genauso bekannt sein wie die Tatsache, dass Bitumen durchaus definiert ist, z.B. in
DIN 1996 Prüfung von Asphalt (bis Ende 2007)
DIN EN 12697 Asphalt – Prüfverfahren für Heißasphalt
DIN EN 13305 Bitumen und bitumenhaltige Bindemittel
– Spezifikationsrahmen für Hartbitumen für industrielle
Anwendungen
DIN EN 14023 Bitumen und bitumenhaltige Bindemittel – Rahmenwerk für die Spezifikation von polymermodifiziertem
Bitumen
Da es sich bei Gussasphalt um ein Bitumenprodukt handelt, sind PAK-Gehalte im Unterschied zu Teerprodukten (die im Innenausbau überhaupt nichts verloren haben) vergleichsweise gering.
Und die MAK-Werte dienen zum Schutz der Mitarbeiter beim Einbau, aber vornehmlich im Straßenbau. Derartige Emissionen sind im Wohnungsbau selbst beim Einbau, also im Heißzustand, nicht zu erwarten!
Da Gussasphalt bzw. das Bitumen lösemittelfrei ist, kann dieses auch nicht entweichen. Wie auch, wenn bereits die Einbautemperatur rund 230°C beträgt.
Fazit: Wer Gussasphaltestriche bzw. deren Eigenschaften nicht kennt, sollte sich davor hüten, sein Nichtwissen (damit meine ich nun den Autor des von Dir vorgegebenen Textes) auch noch öffentlich zu propargieren. Peinlich genug, und zudem in der Sache nicht dienlich.
Vergiss bitte all diese Panikmache und neige Dein Ohr denen zu, die von der Thematik wirklich etwas verstehen - und ihr Fachwissen sachlich und ohne Polemik weitergeben. So wie wir hier in diesem Forum!
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In der Hoffnung, mit diesen Informationen gedient zu haben: Klaus