Nach dem Hauskauf haben wir in unserem ca. 130 qm grossen Erdgeschoss die alten Fliessen abreissen lassen und ruch neue ca. 12 mm starke Travertin-Natursteinplatten ersetzen lassen. Im ganzen Erdgeschoss ist Fussbodenheizung welche keinerlei Dehungsfugen aufwiess. Nun bilden sich nach einigen Monaten viele Risse, Platten klingen an vielen Stellen hohl, Fugen reisen und das Fugenmittel löst sich an einigen Stellen. Dies ist besonder im 80 qm grossen Wohnzimmern mit 6 Heizkreisen zu erleben.
Kennt jemand dieses Problem? Was ist hier vermutlich falsch und wie könnte man so einen Fall sanieren?
Vorab vielen Dank! T. Wagner
Das muß raus, denn die Längenausdehnung von Travertin ist größer als die von Keramik. Genauer wäre eigentlich:
Die Längenausdehnung (L (t)) ist größer als die Dehnfähigkeit des Mörtels. Daraus folgen Querspannungen, die zum Abriß führen.
Alternativ besteht die Wahrscheinlichkeit, daß der Mörtel falsch angerührt wurde und seine notwendige Elastizität nicht erreichen kann. Hier sollte man einen Gutachter mit Verstand beauftragen, wie z. B. Dr. Uwe Jekosch (Randowtal), Herrn Altmann (Niedersachswerfen) oder Herrn Tim Skibba (Borod)
Adressen finden sie im Netz (Telephonauskunft geht aber auch)
mfg