Beide Begriffe stammen aus dem Englischen.
Floating ist die gängigste Form der Dünnbettverlegung, Dünnbettmörtel mittels einer Zahnspachtel auf den Untergrund auftragen und die Fliese in das frische Kleberbett einschieben.
Buttering heißt soviel wie Dünnbettmörtel auf die Fliesenrückseite auftragen ( Brot buttern ), also den Dünnbettmörtel mit einer Zahnspachtel auf die Fliese auftragen und die Fliese mit Kleber an die Wand ansetzen.
Wendet man beide verfahren gleichzeitig an spricht man vom Buttering-Floating, dem Kombinierten verfahren. Die Besonderheit liegt hier darin in dem man mit der glatten Kante der Spachtel durch eine Kratzspachtelung die Profilierung der Fliesenrückseite mit Dünnbettmörtel schließt um möglichst wenig Hohlräume zu erhalten.
Bei starker Rauhigkeit des Untergrundes und stark ausgeprägter rückseitiger Profilierung des Fliesenmaterial wird man möglicherweise auch diese mittels Zahnspachtel beschichten.
Vorwiegend kommt diese Methode z.B. im Außenbereich oder an Belegen mit hoher Mechanischer Beanspruchung u.ä. zur Anwendung.
Im verlaufe der Zeit wurden sogenannte Fließbettmörtel und Spachteln mit Sonderzahnungen entwickelt um den Arbeitsgang Buttering einzusparen.
Bei großformatigen Fliesen und Platten ist ein Fließbettklebemörtel ratsam. Anders wie beim normalen Fliesenkleber verläuft der Fließbettkleber unter der Platte selbst und bietet eine optimale Verbindung zwischen Fliesen und Unterbau. Alternativ ist das Buttering-Floatingverfahren nicht schlecht, am Boden wird der Kleber mit einer 10er Zahnung aufgetragen und mit der glatten Seite der Zahung trägt man den Kleber auf der Platte auf.